
Was hat es mit Pocket Sight auf sich? Eine kleine Zusammenfassung gibt es seit kurzem in den Erfolgsgeschichten des exist-Prime-Cup. Ausgewählt werden Gründer, die nach erfolgreicher Teilnahme am Wettbewerb ein Unternehmen gegründet haben und mit Ihrer Idee derzeit am Markt ativ sind.
Pocket Sight wurde von startingUp - dem Magazin für Gründer und junge Unternehmen in der Ausgabe für das dritte Quartal 2011 mit 3 von 3 Bewertungspunkten und damit der Höchstwertung in der Kategorie "Die coolsten neuen Geschäftsideen" ausgezeichnet.
Zugegeben: Es ist schwierig, Berlins Sehenswürdigkeiten auf so wenig Papier zu beschreiben, dass
ein Reiseführer für die Hosentasche dabei herauskommt.
Vier Betriebswirtschaftsstudenten der Freien Universität Berlin ist genau das mit ihrem postkartengroßen
Stadtführer "Pocket Sight" gelungen. Im Sommer hatten die vier Studenten, darunter auch der Oranienburger
Marcel Kaiser und der Neuruppiner Christoph Ohm, mit ihrem witzigen Stadtführer den Uni- Gründerwettbewerb
"funpreneur" 2010 gewonnen. Seither hat sich vieles getan.
"Die Resonanz aus Oberhavel und Umgebung war überwä̈ltigend. Wir bekamen sehr viele E-Mails, und Menschen
sprachen uns auf unsere Idee an", erzählt Marcel. Seit Oktober ist aus dem Studentenprojekt ein Unternehmen
geworden. Mit "Die Pocket Sight UG" haben die Studenten den Schritt gewagt, ihre Idee professionell zu
vermarkten. Nun sind alle Hü̈rden genommen, und die Vier können durchstarten.
Die zweite Auflage ist bereits gedruckt
"Neben viel bürokratischem Aufwand haben wir immer noch am meisten Spaß, wenn wir an unserem Berlin- Begleiter
arbeiten und ihn verbessern", sagt Marcel. Die zweite Auflage ist bereits gedruckt, so dass mittlerweile
rund 1.000 Stadtführer erschienen sind.
Außerdem hat sich das Team mit einem Designer zusammengetan, der das Büchlein mit weiteren Ideen bereichern wird.
Ein Informatiker wiederum schreibt ein Programm, damit der Reiseführer voraussichtlich ab Mitte 2011 auch als
Zusatzdienst aufs Handy geladen werden kann.
Das Geschenkpapier gibt es gratis
"Verdient haben wir aber noch nichts mit dem Stadtfü̈hrer", erklärt Marcel lachend. Aber: Ein in Oranienburg ansässiger
Verein hat den Reiseführer in einer grö̈ßeren Stückzahl für sich individualisieren lassen, um ihn an Mitarbeiter und
Partner zu verschenken.
Wer nun ebenfalls denkt, "Pocket Sight" könnte das richtige Weihnachtsgeschenk sein, braucht es momentan nicht einmal
einzupacken. "Wir verschicken unsere Pocket Sights in Geschenkpapier. Jeder Einzelne ist handverpackt. Der Service
ist natürlich kostenfrei", so Kaiser.
Quelle: Artikel von Stefanie Kreutzer, erschienen am 18.12.2010